Bundestagswahl 2017

Am 24. September 2017 findet die nächste Bundestagswahl statt.

Bei der Bundestagswahl gibt es eine Erst- und eine Zweitstimme. Mit der Erststimme können Sie einen Direktkandidaten aus ihrem Bundestagswahlkreis wählen. Das Kreuz für die Zweitstimme können Sie bei der Landesliste einer Partei machen.

Informieren Sie sich im ÖDP-Kurzwahlprospekt zur Bundestagswahl 2017 oder in unserem ausführlichen bundespolitischen Programm.

Erlangen

Im Wahlkreis Erlangen (Stadt Erlangen und Landkreis Erlangen-Höchstadt) tritt Florian Reinhart als Direktkandidat (Erststimme) für die ÖDP an.

Florian Reinhart

Florian Reinhart. Foto: Glasow, Erlangen
Florian Reinhart vor einer Straße in Erlangen

Florian Reinhart ist 1991 geboren und in Erlangen aufgewachsen. 2010 hat er sein Abitur am Albert-Schweitzer-Gymnasium absolviert und mit seinem dualen Studium der Elektro- und Informationstechnik in Nürnberg begonnen. Nach dem Bachelorabschluss ist er 2014 bei Siemens als Ingenieur eingestiegen, wo er seitdem im Bereich Automatisierungstechnik arbeitet.

So stellt er sich vor:

Durch meinen Vater bin ich schon seit vielen Jahren in Berührung mit Politik, Wirtschaft und der ÖDP im Speziellen gekommen. Im Gespräch mit Freunden und Bekannten diskutiere ich gerne über politische und nicht-politische Themen. Der logisch nächste Schritt ist für mich, diese Diskussion jetzt öffentlich zu führen.

Ich bin ein eher rationaler Mensch, der gerne Zusammenhänge analysiert und Vorgänge verstehen will. Das erklärt sicherlich meinen Hang zu den Naturwissenschaften, für die ich schon zur Schulzeit am meisten Begeisterung aufbringen konnte. Ebenso lässt sich meine Leidenschaft für Brett- und Kartenspiele darauf zurückführen, wobei mir hier auch die soziale Komponente des Zusammenseins mit Freunden wichtig ist. Sportlich habe ich seit vielen Jahren beim Kampfsport (Jiu Jitsu) meine Heimat gefunden, den ich allerdings eher als Fitnessprogramm sehe. Seit einiger Zeit ist das Bouldern und Klettern dazu gekommen, sowie kürzlich Badminton mit den Kollegen. Und als Erlanger bin ich natürlich ein Alltagsradler.

In meinem Umfeld fallen mir vor allem drei Vorgänge auf, die meine politischen Schwerpunkte ausmachen:

  1. Umweltbewusstsein: In Zeiten des sog. „Klimawandels“ erkennen immer mehr Leute, dass wir auf unsere Umwelt Rücksicht nehmen und Verantwortung übernehmen müssen für die Zukunft unserer eigenen sowie nachfolgender Generationen. Es gilt möglichst nachhaltig und schonend mit Ressourcen umzugehen, umweltschädlichen Verkehr zu reduzieren und unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Gleichzeitig wollen die wenigsten auf gewohnte Annehmlichkeiten verzichten, was die Erforschung und den Einsatz regenerativer oder effizienterer Technologien erfordert, sowie eine neue Beurteilung von Lebensqualität mit sich bringt. Genügsamkeit ist eine Tugend und wir brauchen Natur für unsere Gesundheit und Ausgeglichenheit.
  2. Soziale Gerechtigkeit: Wir leben in einer kapitalistisch geprägten Gesellschaft, die sich im Trend der Automatisierung befindet und die durch neoliberale Politik Richtung Privatisierung und Individualismus gedrängt wird. Dies sorgt für eine größer werdende Ungleichheit innerhalb unseres Landes und global, die unterschwellig vielen bewusst ist und Spannungen erzeugt. Wir müssen weder den Kapitalismus noch die Automatisierung aufhalten. Beides sind Vorgänge, die uns zu mehr Wohlstand und Freizeit verholfen haben, welche nur gerecht verteilt werden müssen. Wichtig ist, dass wir uns wieder mehr um sozialen Ausgleich bemühen und erkennen, dass wir eine Gemeinschaft sind, in der jede Aufgabe wichtig ist, auch wenn der Markt sie nicht entsprechend belohnt. Einkommen sollen sich nur in einem angemessenen, leistungsgerechten Rahmen unterscheiden, unser Steuer- und Sozialsystem muss jedem verständlich sein und gesellschaftliche Grundbedürfnisse müssen in staatlicher Hand bleiben.
  3. Mitbestimmung: Viele Leute sind unzufrieden mit der Politik und wünschen sich mehr Mitbestimmung. Weil sie keine Möglichkeiten dafür sehen oder diese zu beschwerlich sind, beschäftigen sie sich weniger oder gar nicht damit. Politik wird zu kompliziert und die Ansicht, dass sowieso nur das „Geld regiert“, macht sich breit. Wir laufen Gefahr, dass wir unsere hart erkämpfte Demokratie und unsere Mitbestimmungsrechte aus der Hand geben. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns gegen Korruption und Intransparenz stellen, dass politische Diskussionen ehrlich statt strategisch geführt werden und dass wir Mittel direkter Demokratie wie Volksentscheide weiter ausbauen. Nur dann wird auch das Interesse an der Politik zurückkehren und unsere Demokratie so funktionieren, wie wir uns das wünschen.

Letztendlich bin ich in allen Punkten zuversichtlich, dass wir gemeinsam etwas ändern können. Ich erkenne ein wachsendes Bewusstsein in unserer Gesellschaft sowie stärker werdende Bewegungen, die Lösungen entwickeln und dafür kämpfen. Als Politiker möchte ich an den Lösungen mitwirken und mich dafür einsetzen, dass die besten Visionen unserer Zukunft Wirklichkeit werden!

Weitere Informationen:

Mehr Details über mich, meine politischen Ziele und Aktivitäten gibts auf meiner Webseite www.florianreinhart.de