Leserbrief zum Artikel „Neue Heimat für Bienen“ vom 14.06.2018 in den Erlanger Nachrichten

von Heinrich Vitzthum

Im Klärwerksgelände Erlangen wurden zwei Bienenhäuser aufgestellt. Toll! Es soll sich nun auch bayernweit noch etwas tun. So hat UmweltministerMarcel Huber das "Blühpaket Bayern" gestartet, wo in den nächsten fünf (!) Jahren insektenfreundliche Maßnahmen in Kommunen umgesetzt werden sollen. Dies wohl nicht aus Fürsorge für die Natur wenn man die Glyphosat-Sünde der CSU bewertet, sondern eher auf Antwort auf das aktuelle ÖDP-Volksbegehren "Rettet die Bienen" gegen das Artensterben in unserer Natur.

Es ist nur wieder die reflexhaft abwehrende Reaktion auf Volksbegehren analog zu den früheren hilflosen Versuchen gegen das Rauchverbot, oder gegen Flächenverbrauch, welches jetzt angeblich wegen verfassungsrechtlichen Bedenken bewusst? verzögernd vor der Landtagswahl durch das Bayerischen Verfassungsgerichtshof entschieden werden muss.

Es ist nur primitive den Wähler verdummende Trittbrettfahrerei, um vor der Landtagswahl auch auf diesem Gebiet etwas vorweisen zu wollen. Die Natur- und Insektenschädigende Zustimmung CSU-Glyphosat-Ministers Schmidt zu weiteren 5 Jahren Glyphosat, kann dies aber in keinster Weise ungeschehen machen.

Die Kommunen und Privatleute sollen es jetzt wohl richten? Träumt weiter.


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