Pressemeldung der ÖDP-Stadträte Grille und Höppel zum ÖDP-Antrag:

Wie ist die wohnortnahe Versorgung der Erlanger Stadtbevölkerung im Krisenfall gewährleistet?

In einem Antrag an den Erlanger Oberbürgermeister stellen die Erlanger ÖDP-Stadträte Barbara Grille und Frank Höppel die Frage, wie die Versorgung der Erlanger Stadtbevölkerung bei Lieferengpässen bzw. im Krisenfall erfolgt. "Ist die Versorgung überhaupt dann noch gewährleistet?", so ÖDP-Stadträtin Grille.

"Diese Lieferengpässe können durch Naturkatastrophen oder Krisenherde in anderen Ländern verursacht sein bzw. durch eine massive Beeinträchtigung der Infrastruktur, die eine Zulieferung von bisher weiter weg angebauten Nahrungsmitteln in unsere Stadt bzw. unseren Umkreis nicht mehr zulassen", befürchtet ÖDP-Stadtrat Frank Höppel.

Die "vorbereitenden Voruntersuchungen" des 2.000.000 Quadratmeter großen Gebietes ER-West III haben den Zweck ungefähr 10.000 weitere Personen anzusiedeln. Hierzu ÖDP-Stadträtin Barbara Grille: "Diese Fläche besteht bisher aus einem Landschaftsschutzgebiet sowie vorwiegend aus (bio-)landwirtschaftlichen Flächen. Wenn diese zubetoniert werden, können keine Nahrungsmittel angebaut werden, die wohnortnah auch unserer Stadtbevölkerung zur Verfügung stehen (können)." Und ÖDP-Stadtrat Höppel fragt sich, "wie diese Flächen hinsichtlich des Versorgungsaspekts kompensiert werden können.

"Die ÖDP-Stadträte Grille und Höppel lehnen eine "vorbereitende Voruntersuchung" strikt ab und sprechen sich für den Erhalt dieser kostbaren Flächen im Erlanger Westen und damit für ein "Nein!" beim Ratsbegehren aus. Dieses haben die beiden ÖDPler initiiert, damit möglichst viele Erlanger Bürgerinnen und Bürger über diesen gravierenden Eingriff in die Natur und Stadtentwicklung abstimmen können. Die Abstimmung erfolgt am 14. Oktober 2018, am Tag der Landtags- und Bezirkstagswahlen.


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