04.07.2017

Radtour für eine solidarische Landwirtschaft

Am vergangenen Samstag organisierte die ÖDP eine Radtour vom Hugenottenplatz zum Biobauernhof von Alfred Schaller in Steudach. Der Hof produziert u.a. für den Erlanger SoLaWi-Verein.

Auf den Feldern des Biohofs (Foto: Horst Gwinner)

Infostand am Hugenottenplatz (Foto: Horst Gwinner)

Bei der solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) zahlt jedes Mitglied einen festen monatlichen Vereinsbeitrag und erhält dafür wöchentlich einen entsprechenden Anteil der Ernte, die in ein zentrales Depot geliefert wird. Der/die Landwirt/in erhält die Vereinsbeiträge direkt als Lohn und profitiert somit von einem besseren und risikofreieren Entgelt sowie einem gesicherten Absatz.

Die Mitglieder hingegen können mit ihren Beiträgen gezielt den ökologischen, regionalen Anbau und den Erhalt der kleinbäuerlichen Familienbetriebe fördern. Durch das entstehende Vertrauensverhältnis können sich Verbraucher/innen außerdem sicher sein, woher ihre Lebensmittel kommen, wie sie angebaut wurden und dass die Erzeuger/innen einen fairen Lohn dafür bekommen.

Biobauer Alfred Schaller erklärte das Konzept den ca. 20 interessierten Teilnehmern der Radtour, beantwortete ausführlich die vielen Fragen und zeigte seine Felder. Auch Mitglieder von SoLaWi berichteten über ihre Erfahrungen. Mehr Informationen gibt es unter www.solawi-erlangen.de

Am 22. Juli lädt die ÖDP erneut zu einer informativen Radtour ein. Diesmal geht es zum Solarpark im Buckenhofer Forst (südlich von Uttenreuth), der im Juli 2014 ans Netz ging. Der Teilanlagenbetreiber EWERG ermöglicht die exklusive Besichtigung des Geländes, das ansonsten nicht zugänglich ist. Der Treffpunkt ist um 15 Uhr am Hugenottenplatz.