2.3 Lebensräume für Familien und Senioren
Der Blick in die wöchentlichen Zeitungsrubriken zeigt: preiswerter Wohnraum ist selten. Die ödp fordert: Wiedereinsetzen von Geldern für den sozialen Wohnungsbau. Hier ist in den letzten Jahren unter der angeblich so kinder- und familienfreundlichen CSU/FDP-Koalition nur gestrichen worden. Weiterhin müssen die Interessen von Familien am preiswerten Bauen über die Gewinninteressen von Bauunternehmern gestellt werden, d.h. keine Koppelung mehr von zu verkaufenden Grundstücken mit Hausbauverträgen bestimmter Firmen! Dies bedeutet wiederum freie Wahl des Bauträgers und eine drastische Reduzierung der Grunderwerbssteuer für die Familien. Der Stadt bringt das keinen Nachteil, weil die Grundstücke dann schneller verkauft werden und nicht so lange Zinsen für die Erschließungskosten gezahlt werden müssen.
Viele Menschen möchten in „Ihrem“ Stadtteil auch als Senior wohnen. Hier gilt es, altersgerechte und barrierefreie Wohnmöglichkeiten in allen Teilen Erlangens bereitzustellen. Dies kann durch Kooperationen mit caritativen und sozialen Verbänden, oder auch durch die städtische GeWoBau geschehen. So könnten beispielsweise Mehrgenerationenhäuser zum einen von der Gewobau realisiert werden und/oder private Investoren mit städtischen Fördermitteln unterstütz werden.
Der demographischen Veränderung unserer Bevölkerung muss endlich tatkräftig begegnet werden.
