1.11 Schulen

Zur Bildungspolitik gehört mehr als nur das in der städtischen Zuständigkeit liegende Aufgabengebiet „Sachaufwand“. Die Kommune ist für den Bau und Erhalt der Schulgebäude, der Ausstattung und der Lehrmittel verantwortlich. Darüber hinaus wollen wir die Erlanger Schullandschaft beleben, den einzelnen Schulen mehr Lust auf „Eigenständigkeit“ geben und innovative Projekte unterstützen. Schulen sollen keine „Lernfabriken zur Vorbereitung auf ein produktives Berufsleben“ sein, sondern Orte des geistigen, körperlichen und seelischen Wachsens und individuellen Entwickelns.

Die Erlanger Schulen wurden leider bis zum Start des lange überfälligen Schulsanierungsprogramms stiefmütterlich behandelt. Auf Kosten der Substanz der Schulgebäude wurden dringend nötige Erhaltungsmaßnahmen über Jahre hinweg verzögert. Das begonnene Programm ist weiter zu führen und bauökologischen Maßnahmen ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen (Energieeinsparung, Raumklima, Akustik in den Unterrichtsräumen, lernunterstützende architektonische Faktoren, Untersuchungen auf mögliche Belastung durch Schadstoffe/Raumgifte).

Ganztagsklassen und Betreuungsangebote sollen sich an den Schulen nach Bedarf etablieren. Aktuell können im Stadtgebiet die Nachfragen nach Ganztagsklassenplätzen sehr gut befriedigt werden. Die Angebote an nachmitttäglicher Betreuung (z.B. durch Horte, Mittagsbetreuung) sind über das Stadtgebiet noch sehr unausgewogen. Hier wollen wir für ein ausgeglichenes Angebot sorgen. Die Ferienbetreuungen unterstützen wir, ein mögliches Zusatzangebot wäre eine „Summer School“ (Freizeit und Lernen).

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