1.7 Verbraucherschutz und Gesundheit

Der Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher gewinnt immer mehr an Bedeutung. Deshalb begrüßen wir die Arbeit der vielfach ehrenamtlich arbeitenden Organisationen und Verbände, die sich um eine kritische Verbraucheraufklärung bemühen.

Eine gesundheitliche Gefährdung durch magnetische und elektrische Felder (Elektrosmog) ist nicht auszuschließen. (Einschätzung des Rückversicherers Swiss-Re vom 13.08.2013 mit Bezug auf die WHO-Einstufung als „Class 2B carcinogen“) Deshalb sollen Sendeanlagen für Funk, Fernsehen und Mobilfunknetze nicht in Wohngebieten betrieben werden. Inzwischen haben schon viele Städte innerhalb und außerhalb der BRD vorgemacht, dass man Mobilfunkmasten nicht als unausweichliches Übel ansehen muss, sondern dass man dagegen vorgehen kann, indem Kommunen sich mit Hausbesitzern und Mobilfunkbetreibern ins Benehmen setzen. Der von Stadt und Mobilfunkindustrie eingerichtete „Runde Tisch Mobilfunk“ ist ein zahnloser Tiger und für eine Minimierung der Strahlenbelastung nicht wirklich zielführend. An sensiblen Standorten wie Kindergärten und Schulen sind hohe Sicherheitsabstände einzuhalten und unangemeldete Kontrollmessungen der Belastungen regelmäßig durchzuführen. Die Ergebnisse sind zu veröffentlichen.

Auch Freilandleitungen erzeugen erhebliche Felder. Wohnhäuser dürfen nicht zu nahe an Hochspannungsleitungen gebaut werden (z.B. Büchenbach).

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