1.8 Tierschutz

Tiere sind Mitgeschöpfe. Ihre Achtung und ihr Schutz muss auch in der Kommunalpolitik gewährleistet sein. Zirkussen und Tierschauen soll in Erlangen nur dann das Gastrecht gewährt werden, wenn sie vorab die artgerechte Haltung ihrer Tiere nachweisen.

Die Stadt als Mitbetreiber des Erlanger Schlachthofes soll auf kurze Transportwege des Schlachtviehs achten. Die Schlachtverfahren müssen sicherstellen, dass die Tiere einen schnellen und stressarmen Tod finden. Der Tierschutz muss Vorrang vor wirtschaftlichen und betrieblichen Interessen haben.

Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete sowie Bannwaldbereiche unterstehen einem besonderen Schutz. Hier leben oftmals seltene Tier- und Pflanzenarten. Diese Gebiete geraten in Erlangen stetig unter Druck durch Bebauung und Freizeitnutzung. Wir sehen uns als Anwalt von Mensch, Flora und Fauna im Stadtrat und wollen die ökologischen Flächen schützen und bewahren.

Viele Umwelt- und Naturschutzverbände sind in unterschiedlicher Weise im Stadtgebiet aktiv. Ihnen gebührt unser Dank und unsere Unterstützung. Als Beispiel erwähnen möchten wir hier die Betreuer der Erlanger Taubenstationen. Sie sorgen ehrenamtlich für eine Begrenzung der Taubenpopulation durch den Austausch der Eier, eine tierfreundliche und erfolgreiche Maßnahme. Wir wollen uns auch beim Erlanger Tierheim für seine wichtige Arbeit bedanken und sagen unsere Unterstützung zu.

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