Für kommunalen Artenschutz - Insektenfreundlichere Wege- und Straßenbeleuchtung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

es ist hinlänglich bekannt, dass die "Lichtverschmutzung" zum Rückgang der Population nachtaktiver Insekten beiträgt. Da der Artenschutz uns am Herzen liegt, beantragen wir Stadträte der ÖDP - Frank Höppel und Joachim Jarosch - bezüglich der städtischen Straßen- und Wegebeleuchtung die sukzessive Umsetzung einer weniger insektenschädlichen Illumination. Selbstverständlich ist uns bewusst, dass zunächst jegliche Art von künstlicher Beleuchtung für entsprechende Insekten eine tödliche Falle darstellen kann.

Das Umwelt- und Tiefbauamt möge ein Konzept für eine stadtweite Straßen- und Wegebeleuchtung unter besonderer Berücksichtigung des Tierschutzes und der verkehrlichen Sicherheitsbelange erstellen und dies zeitnah den entsprechenden Gremien und dem Erlanger Stadtrat vorgelegt werden.

Hierbei soll insbesondere berücksichtigt werden:

  • Feststellen von vorhandenen Laternen, auf die ohne Sicherheitsbedenken verzichtet werden kann bzw. Prüfung, in welchen Gebieten die Straßenbeleuchtung gänzlich oder teilweise in den (jahreszeitabhängigen) Nachtstunden, z.B. zwischen 22 bis 5 Uhr, abgeschaltet werden kann;
  • Prüfung einer Reduktion der Lichtstärke;
  • Ändern der Beleuchtung auf ein weniger insektenanlockendes Lichtspektrum;
  • Klärung, inwiefern der Abstand zwischen den Laternen vergrößert werden kann;
  • Realisierung einer Kombination aus Dimmbarkeit/Abschalten und Bewegungsmelder vor allem auf (Rad-) Wegen im Regnitzgrund und durch andere Grünflächen.

Mit Dank und freundlichen Grüßen

Frank Höppel, Joachim Jarosch

ehrenamtliche Stadtratsmitglieder


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