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Planung und Bau einer Verbindung zwischen Regnitz-Stadt und Fuchsenwiese für den Busverkehr

Die ÖDP-Fraktion beantragt, dass zeitnah eine Verbindung / ein Tunnel zwischen Regnitz-Stadt und Fuchsenwiese für den Busverkehr geplant und gebaut wird. Dies ist bei den Planungen für die Neugestaltung des Großparkplatzes bzw. den neu zu planenden Stadtteil Regnitzstadt zu berücksichtigen!

Begründung: 

Die lange Fahrtdauer des Öffentlichen Verkehrs durch die geringen zulässigen Geschwindigkeiten in Haupt- und Goethestr. sorgt für eine geringere Attraktivität für die Fahrgäste, die nicht direkt in die Altstadt wollen. Eine direkte Verbindung des Großparkplatzes mit den Krankenhäusern fehlt, so dass nur langsame, umwegige und damit unattraktive Fahrten angeboten werden können. Eine Beschleunigung des Öffentlichen Verkehrs (ÖV) über die Thalermühlstr. droht viel genutzte Haltstellen wie z.B. Martin-Luther-Platz und Altstadtmarkt abzuhängen.

Daraus ergeben sich existenzielle Probleme für die Altstadt, da deren Erreichbarkeit mit dem ÖV nicht mehr attraktiv sichergestellt werden kann. Durch die hohe Belastung der Haupt- und Goethestr. durch den Busverkehr wird die Attraktivität des Straßenzuges für den Radverkehr verringert, so dass sie keine Alternative zur Halbmond- / Apfel- / Kammerer Str. / Apothekergasse werden kann.

Hier kann eine neue Unterführung zwischen dem Altstadtmarkt und der Münchener Str. (rot auf Skizze) Abhilfe schaffen.

Folgende Vorteile ergeben sich dadurch: 

  1. Sie beschleunigt den ÖV am Rande der Altstadt, ohne deren Erreichbarkeit zu vermindern, und schafft so gleichzeitig eine attraktive Verbindung aus dem Stadtwesten zum Bahnhof und in die Altstadt.
  2. Sie schafft zwischen E-Werk und Altstadtmarkt ein neues Eingangstor zur Altstadt das den aktuellen Hinterhof-Charakter loswerden kann.
  3. Die neue City-Linie kann auf direktem Weg, schnell und attraktiv zwischen dem Großparkplatz, dem Bahnhof und Kliniken verkehren. 
  4. Die Haupt- und Goethestr. wird somit massiv vom Busverkehr entlastet, so dass Radfahrer dort wieder ungefährdet und unbehindert fahren können. 
  5. Durch die Entlastung der Hauptstr. vom (Bus-) Verkehr ergeben sich Möglichkeiten, die Fußgängerzone nach Norden auszuweiten und so die Attraktivität der Altstadt deutlich zu erhöhen. 
  6. Diese Trasse könnte auch die StUB aus dem Stadtwesten attraktiv an die Altstadt heranführen, ohne dass sie durch den Engpass Pfarrstr. muss und ohne, dass die Bauwerkskosten den Nutzen-Kosten-Faktor zu sehr negativ beeinflussen. 

Mit freundlichen Grüßen,

Joachim Jarosch, Frank Höppel und Barbara Grille

ehrenamtliche Stadtratsmitglieder

gez. Andreas Brock

Mitglied im städtischen UVPA-Beirat

 

 


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