Suttner: "Familien in Bayern werden nun benachteiligt!"

ödp-Anliegen für Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung abgelehnt

Die ödp forderte ein sozialversicherungspflichtiges Familiengehalt von monatlich 1000,- Euro. Ein Krippenplatz kostet die öffentliche Hand durchschnittlich 1000 Euro im Monat. Dieses Geld sollte künftig direkt an die erziehende Person ausgezahlt werden. Die Eltern hätten dann die freie Entscheidung gehabt, ob sie die 1000 Euro für einen Kinderkrippenplatz ausgeben oder zeitweise aus dem Erwerbsleben ausscheiden und sich der familiären Erziehungsarbeit widmen. Die Aktion richtete sich also nicht generell gegen neue Kinderkrippenplätze. Vielmehr sollte die Benachteiligung von Eltern beendet werden, die sich für die familiäre Betreuung entschieden haben.

 

Unterstützt wurde diese Initiative von Untergliederungen der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, der Katholischen Landvolkbewegung, des Familienbundes der Katholiken, Kolping und von der Familienpartei. Auch Steuerexperten wie Prof. Paul Kirchhof forderten ein ähnliches Modell der Subjektförderung und Unterstützung der Eltern.

 

Suttner ist vor allem von der Staatsregierung und den Freien Wählen enttäusch, die nur die außerfamiliäre Betreuung fördern möchten: "Dies ist ein Schlag gegen alle Eltern, die ihre Kinder im familiären Umfeld betreuen möchten!" Die ödp wird aber an ihrer Forderung festhalten und sich für eine Anhörung von Familienexperten im Landtag stark machen und einsetzen.

 

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