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Tierschutz

Tiere sind Mitgeschöpfe. Ihre Achtung und ihr Schutz muss auch in der Kommunalpolitik gewährleistet sein. Zirkussen und Tierschauen soll in Erlangen nur dann das Gastrecht gewährt werden, wenn sie keine Wildtiere halten.

Die Stadt als Betreiber des Erlanger Schlachthofes soll auf kurze Transportwege des Schlachtviehs achten. Die Schlachtverfahren müssen sicherstellen, dass die Tiere einen schnellen und stressarmen Tod finden. Der Tierschutz muss Vorrang vor wirtschaftlichen und betrieblichen Interessen haben. Die ÖDP lehnt den Verkauf des städtischen Schlachthofs an einen privaten Investor entschieden ab. Unser Ziel ist es, nur noch für den regionalen Bedarf zu schlachten und nicht für den Export. Darüber hinaus sollten nur noch Tiere aus einem Umkreis von ca. 50 km angenommen werden.

Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete sowie Bannwaldbereiche unterstehen einem besonderen Schutz. Hier leben oftmals seltene Tier- und Pflanzenarten. Diese Gebiete geraten in Erlangen stetig unter Druck durch Bebauung und Freizeitnutzung. Wir sehen uns als Anwalt von „Mensch, Flora und Fauna“ im Stadtrat und wollen die ökologischen Flächen schützen und bewahren.

Viele Umwelt- und Naturschutzverbände sind in unterschiedlicher Weise im Stadtgebiet aktiv. Ihnen gebühren unser Dank und unsere Unterstützung. Als Beispiel erwähnen möchten wir hier die Betreuer*innen der Erlanger Taubenstationen. Sie sorgen ehrenamtlich für eine Begrenzung der Taubenpopulation durch den Austausch der Eier, eine tierfreundliche und erfolgreiche Maßnahme. Wir wollen uns auch beim Erlanger Tierheim für seine wichtige Arbeit bedanken und sagen unsere Unterstützung zu, um zukünftig eine artgerechtere Unterbringung zu ermöglichen. Wir wollen das Tierheim bei der räumlichen und baulichen Weiterentwicklung fördern.

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