ÖDP fordert bezahlbares Wohnen in Erlangen
Die Mieten steigen, der Wohnraum wird knapper – für viele Menschen droht Erlangenunbezahlbar zu werden. Unter dem Motto „Ein Zuhause für alle“ lädt die ÖDP am Donnerstag um 17 Uhr zur Kundgebung auf dem Schloßplatz ein. Der ÖDP-Bauwagen macht Station in Erlangen und setzt damit ein sichtbares Zeichen gegen Wohnungsmangel und steigende Mieten.
„Erlangen darf kein Luxus für wenige sein. Wohnen ist ein Menschenrecht“, betont der ÖDP-Oberbürgermeisterkandidat Joachim Jarosch. Die Partei stellt sieben konkrete Maßnahmen vor, mit denen sich jede und jeder ein Zuhause in Erlangen leisten kann – ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln.
Kern des Konzepts ist unter anderem ein „1000-Dächer-Programm“: Künftig sollen verstärkt Wohnungen über Supermärkten entstehen und bestehende Gebäude aufgestockt werden. „Statt weiterer Betonwüsten setzen wir auf kluge Nachverdichtung, die Umwandlung leerstehender Büroflächen und eine starke Rolle der Stadt als Bauherrin – nach dem Vorbild des Wiener Modells“, erklärt Christian Rechholz, Initiator der Aktion.
„Wir wollen Genossenschaften stärken, Wohnungstauschbörsen entwickeln und den sozialen Wohnungsbau deutlich ausweiten“, ergänzt die sozialpolitische Sprecherin der ÖDP-Fraktion, Stadträtin Barbara Grille. „Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, mitzudiskutieren und sich ein eigenes Bild von unseren Vorschlägen zu machen“, so Jarosch.
Kundgebung:
Donnerstag, 17 Uhr
Schloßplatz, Erlangen